Orthopädie - Diabetiker






Spezieller Schutz für Füße mit besonderen Bedürfnissen

Etwa acht Millionen Menschen in Deutschland sind von Diabetes betroffen, 95 Prozent von ihnen vom Typ II. Seit 1989 bemühen sich Diabetologen, Podologen und Orthopäden gemeinsam, die Amputationszahl aufgrund von diabetischen Folgeerkrankungen zu halbieren. Deswegen arbeiten wir eng zusammen mit dem Interdisziplinären Diabetes-Fuß-Zentrum (IDFZ) am Mathias-Spital Rheine, zertifiziert von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft als stationäres Behandlungs-zentrum für den Diabetischen Fuß: Patienten aus ganz Deutschland werden an diese bundesweit führende Diabetes-Einrichtung verwiesen, insbesondere für schwierige Operationen – die anschließende Versorgung mit geeignetem Schuhwerk vertrauen uns die Ärzte ebenso an wie die podologische Nachsorge.
Bei Menschen mit Diabetes hat der Schuh eine Schutzfunktion für den Fuß, damit er besonders bei einer Neuropathie beim täglichen Gehen nicht verletzt wird: Schon Druckstellen und Schwielen sollten gar nicht erst auftreten. Das Innere des Schuhs ist daher besonders weich gepolstert und weist keine Nähte auf, an denen sich die Haut reiben könnte.
Diese Schuhe werden daher von Firmen gefertigt, die auf Diabetiker-Füße spezialisiert sind. Wir beziehen unsere Schuhe von den Firmen „Schein“, „Thanner“ und „FinnComfort“: Eine klinische Studie hat bestätigt, dass sie in 80 Prozent der Fälle wiederholt auftretende Fußwunden vermeiden. Wie sie das machen, können Sie sich ansehen in einem Video zur Funktionsweise des Schein-Schuhmodells LucRo. Weitere Informationen erhalten Sie z. B. auf der Seite des Unternehmens Thanner oder des Unternehmens FinnComfort.