Orthopädie - Einlagen für Arbeitssicherheitsschuhe


Mit dieser Kurzinfo möchten wir den Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung nicht vorgreifen; bevor Sie sich von uns beraten lassen und wir Ihnen einen Kostenvoranschlag erstellen, informieren Sie sich ausführlich bitte dort telefonisch oder laden sich die Informations- und Antragsformulare auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung herunter – den Antrag auf Kostenübernahme müssen Sie nämlich vor dem Kauf Ihrer Schuhe stellen.

Kurzinfo zur Kostenübernahme für Arbeitssicherheitsschuhe

Arbeitssicherheitsschuhe müssen DIN-geprüft sein – durch Einlagen kann die Deutsche Industrienorm verletzt werden. Deswegen halten bestimmte Anbieter geeignete Modelle speziell für Einlagenträger bereit – wir beraten Sie darin und fertigen gern individuelle, DIN-konforme Einlagen für Sie. Auch orthopädische Arbeitssicherheitsschuhe fertigen wir bei Bedarf.

Wenn Sie für ein gesundes Gehen orthopädische Einlagen oder Schuhzurichtungen benötigen, gilt dies auch für Ihre Arbeitszeit – deswegen übernimmt die Deutsche Rentenversicherung die Kosten für Ihre Einlagen in Ihre konfektionierten Arbeitssicherheitsschuhe generell dann, wenn
  1. nach § 10 SGB VI Ihre Erwerbsfähigkeit wegen Krankheit oder Behinderung erheblich gefährdet oder gemindert ist und durch orthopädische Schuhe wesentlich gebessert, wiederhergestellt wird oder eine wesentliche Verschlechterung abgewendet werden kann,
  2. Sie nach § 11 SGB VI bei Antragstellung seit mindestens 15 Jahren in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind (sind Sie kürzer versichert, lassen Sie sich bitte von der Agentur für Arbeit beraten),
  3. keine Ausschlussgründe nach § 12 SGB VI vorliegen, der Bedarf für Ihre orthopädischen Sicherheitsschuhe also nicht zum Beispiel auf einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit beruht (in diesem Fall wenden Sie sich bitte an Ihre Berufsgenossenschaft),
  1. Sie aus medizinischen Gründen orthopädische Schuhe tragen müssen,
  2. am Arbeitsplatz das Tragen von Sicherheitsschuhen vorgeschrieben ist
  3. und Ihr Beschäftigungsverhältnis noch länger als sechs Monate besteht.